Kunst und Kultur



  • Foto: F. Zwickl

Der „Fels“ in der Brandung!

Ganz Payerbach überblickend beherrscht die alte Wehrkirche am Hügel die „Skyline“ des Ortes und ist neben dem imposanten Semmeringviadukt das Wahrzeichen aus vergangenen Tagen.

Der Ort Payerbach selbst ist bereits über 900 Jahre alt und wurde von bayerischen Mönchen besiedelt, die dem Ort wahrscheinlich den Namen gegeben haben. Die „Baiern am Bach“ beeinflussten bis ins beginnende 19. Jahrhundert das religiöse und auch das wirtschaftliche Geschehen in der gesamten Region und hinterließen so ihre unübersehbaren Spuren.

Nach dem Bau der Semmeringbahn wurde aus dem verträumten Pfarrdorf ein touristischer Erholungsraum für die Menschen aus der Stadt.  Beim Besuch der Kaiserin Elisabeth im Jahre 1873, mit dem sie dem Trubel der Weltausstellung in Wien entkommen wollte, pflanzte der damalige Pfarrer  von Payerbach, Carl Schauta, neben der Kirche einen Mammutbaum, dessen Mächtigkeit heute von vielen Besuchern  bestaunt und bewundert wird.

Die spätgotische Kirche erhielt im frühen 19. Jhdt. noch einige Zubauten und war lange Zeit der geistige und pfarrliche Mittelpunkt des gesamten ‚Reichenauer Thales’. Der neue Kirchenführer berichtet ausführlich über Geschichte und Ausstattung der Wehrkirche.

Eine gesegnete Zeit allen Gästen und Payerbachern wünscht die Pfarrgemeinde.


Grüss Gott in Payerbach!



  • Fotos: F. Zwickl

Die Semmeringbahn feierte das letzte Jahr ihr 170-jähriges Jubiläum und fährt und fährt und……sie fährt immer noch!

 

 

Nicht so schnell vielleicht, wie es die rastlose Zeit von heute gerne möchte, aber in alter Pracht und Herrlichkeit, wie sie Ghega einst geplant hatte. Ein Wunderwerk aus technischer Hochleistung und architektonischer Einfühlsamkeit – eingebettet in eine Landschaft, die auch die UNESCO veranlasste, diese Bahn 1998 zum Weltkulturerbe zu ernennen.

Payerbach, der Ort, wo die eigentlichen Bergstrecke hinauf zum Semmeringpass beginnt, hat es sich nicht nehmen lassen, das Andenken an Ghega und seine Mitstreiter durch die Wiederbelebung von zwei gewölbeartigen Räumen im ‚Schwarza-Viadukt‘ – dem ersten und längsten Talübergang der Semmeringbahn – mit einer einzigartigen multivisionellen Show über den Bau dieser Bahn zu wahren. In einer anschließenden Vinothek, können Weine aller Regionen, welche die Südbahn von Wien bis Triest durchfährt, verkostet werden und ergänzen damit als ‚Vino-dukt‚ das Gesamterlebnis für den Gast.  

Der Payerbacher ‚Gurgelkratzer‘ aus lange schon vergangenen ‚weinseligen‘ Zeiten rund um Payerbach oder der St. Laurent von den Burgundermachern aus Tattendorf bei Baden haben schon manchen Kenner begeistert.


Mit einem Wort:  DA FÄHRT DIE EISENBAHN DRÜBER!

Willkommen und eine gute Fahrt nach Payerbach-Reichenau!

 




Das Ghega-Museum an der Kalten Rinne,

ist etwas, was man gesehen haben muss. Knapp oberhalb der Kalten Rinne zweigt ein kleiner Weg ab zum ‚Ghega-Museum‘, einem Bahnwärterhaus das Georg Zwickl und seine Frau seit nunmehr ca. 3 Jahren zum Ersten Ghegamuseum Österreichs gemacht haben.

Und dieses Museum, das kann sich wohl sehen lassen. Die Geschichte von Ghega und seinen Mannen rund um den Bau der Semmeringbahn und  die Geschichterln, die sich um dieses Jahrhundertprojekt abspielten Oder von Wilhelm Engerth mit seiner ‚Kapellen‘, der ersten Gebirgslokomotive, die gerade prustend den Semmering hinauf gedampft war.


Sie werden alle päsentiert, genauso wie das  Who is Who des Wiener Kongresses in dieser Zeit.

Schauen Sie sich das Ghega-Museum an und fahren Sie weiter hinunter nach Payerbach – zum ‚Vinodukt‘ – wo man abschließend – mit einem Glas  Payerbacher ‚Gurgelkratzer‘ in der Hand – eine Multivisions-Show über den Bau dieser traumvollen Bahn bewundern kann.

 



  • Fotos: F. Zwickl, N.Toplitsch, WKEA.at

Küb 2671

Nur zufriedene Gäste kommen gerne wieder!  Diese Weisheit galt auch für Küb, dem kleinen Bauerndörfchen am Hang des Kreuzberges, das im ausgehenden 19. Jahrhundert aufgrund seiner klimatisch und verkehrsmäßig begünstigten Lage zunehmend sehr geschätztes Ziel vieler ‚Lufthungriger’  aus der Großstadt war.

Die ‚Sommerfrische’ boomte  und so war es nur verständlich, dass dem Thema „Infrastruktur“ in und für Küb großes Augenmerk verliehen wurde. 1899 wurde eine Bahnstation und eine Straße  gebaut. Auch ein Postamt war nötig  geworden geworden, da es  einer unbestätigten Meldung nach auch von der jungen Zita, der nachmaligen Kaiserin von Österreich, die mit einer engen Vertrauten in Küb vom heimatlichen Schloss in Reichenau aus kommunizieren wollte, gewünscht wurde.

Die Geburtsstunde des Postamtes in Küb hatte geschlagen und die Küber sind heute noch – nach mehr als 100 Jahren – stolz dass sie die Postleitzahl 2671 ihr eigen nennen können.

Nicht weit weg steht auf einer Anhöhe die Barbarakapelle, die zu Ehren des „Payerbacher Artillerieregiments Nr. 2“  gebaut und  am 18. August 1916, dem letzten Geburtstag von Kaiser Franz Josef eingeweiht wurde.

Die Barbarakapelle wurde einige Jahre später vom Bundesheer den Bewohnern von Küb übergeben und blickt stolz auf die Gäste, die sie gerne besuchen kommen.

Das Postamt Küb gibt es heute noch – und die passende Ansichtskarte, die Ihre Lieben daheim zu schätzen wissen!

 



Die Burgundermacher aus Tattendorf!

Die Burgundermacher aus Tattendorf passen genau in unsere Zielvorstellungen. Die Zielvorstellungen des Payerbacher ‚Vinodukes‘. An der Südbahn gelegen wird in der Gegend ein herrlicher Rotwein produziert, der keinen Vergleich mit den Spitzenprodukten aus Frankreich, Spanien oder Italien zu scheuen braucht.

Das Weingut  Leopold Auer, einer der Spitzenwinzer aus Tattendorf ist gerade dabei, zusammen mit dem ‚Vinodukt‚ in Payerbach jene Sorten den Gästen schmackhaft zu machen, die schon in Klosterneuburg die Rotweine der Spitzenklasse dem sehr wählerischen Publikum präsentiert haben.  Der Pinot Noir oder der Sankt Laurent gehören genauso dazu, wie der Fragolino, ein Erdbeerwein, der besonders der Damenwelt  die Herzen höher schlagen lässt.

So sieht man also die große, weite Welt der Rotweine entlang der Südbahn wieder einmal so vorzüglich präsentiert und kann somit dem Kenner dieser Sorten das beste Zeugnis vermitteln.

Barriquekeller Auer

Auf geht’s nach Tattendorf.

Dem Ort wo die Rotweine (im besonderen die Burgunder), so vorzüglich schmecken!


  • Proben jeden Mittwoch ab 19 Uhr in der NMS Payerbach - Interessierte sind herzlich willkommen!
  • Kontakt: Brenner Karin 0664/73118541 –  info@tourismus-payerbach.at

Eine Tradition lebt wieder auf!

Man schrieb das Jahr 2008 in Payerbach und man war in Stimmung. Hauptsächlich auch deswegen, weil Payerbach sein 100-jähriges Bestehen als eigenständige Gemeinde feierte. Man freute sich aber auch, weil in diesem Jahr der Versuch unternommen wurde, die altehrwürdige Blasmusik des Ortes, die seit einiger Zeit von der Bild- (und Tonfläche) verschwunden war, wieder aufleben zu lassen.

Ein so traditioneller Ort wie Payerbach braucht einfach seine Blasmusik meinte  der Bürgermeister und setzte, zusammen mit ein paar Mitstreitern alles daran, Payerbach in diesem Jubiläumsjahr wieder eine Blasmusik als ‚Morgengabe‘ zu schenken. Von den umliegenden Musikvereinen wurden versprengte Blasmusiker zurückgeholt, Gespräche mit dem regionalen Musikschulverband aufgenommen, eine musikalische Leitung gesucht und auch gefunden und die kleine, aber sehr engagierte Truppe begann – fast im geheimen – die Arbeit.

Einige kleinere Auftritte hie und da bestätigten der Bevölkerung, dass die Payerbacher Blasmusik wieder am Leben ist, das ‚Mailüfterlblasen‘ wurde eingeführt und am 31. Mai 2014, konnte  Jürgen Lind, Musikschullehrer im ‚Hans Lanner Regionalmusikschulverband‘ und musikalischer Leiter des neuen ‚Payerbacher Bläser-Ensembles‚  in einem gemeinsamen Konzert mit der Singgemeinschaft Payerbach-Reichenau seine, in der Zwischenzeit auf ca. 20 MusikerInnen angewachsene Kapelle, der frenetisch jubelnden Gemeinde vorstellen.

Es ist schön, wieder eine Blasmusik zu haben!*

*freuten sich die Payerbacher und gingen beschwingt nach Hause

 



  • Fotos: Schloss Wartholz

Das Schloss und die Gärtnerei

Die schöne Gegend bei Rax und Schneeberg veranlasste Karl Ludwig, den Bruder des Kaisers Franz Josef 1870-1872 in Reichenau/Rax eine Villa zu Erholungszwecken bauen zu lassen. Die Ausführung dieses Baues stammt von niemand geringerem als  Heinrich von Ferstel, dem „Ringstraßenarchitekten“ von Wien.

Zunehmend wurde die Villa Wartholz auch zu Repräsentationszwecken benutzt, da der vom Bau der Semmeringbahn ausgelöste Boom rund um die Jahrhundertwende auch den Hochadel, Wissenschaftler, Künstler und Geschäftsleute in das „Reichenauer Thal“ spülte.

Kaiser Karl I. und Zita, seine Gemahlin, waren ständige Gäste im Schloss Wartholz und der erst kürzlich verstorbene Otto von Habsburg wurde hier geboren.

Das Schloss ist jetzt in Privatbesitz und der neue Eigentümer hat mit der „Schlossgärtnerei Wartholz“ einen Platz geschaffen, der zu Muße und Lust aufs Einkaufen einlädt. Der jährlich stattfindende Literaturwettbewerb gibt jungen Schriftstellern die Möglichkeit, ins internationale Rampenlicht zu treten.

Schauen Sie sich das doch einmal an!



Ghega und Payerbach – eine Liebesbeziehung?

Als ob Ghega Payerbach in sein Herz geschlossen hätte,  so umschlingt seine Semmeringbahn in einem großen Bogen diesen Ort und strebt ab dem mächtigen Schwarzaviadukt die steilen Rampen des Kreuzberges hinauf, dem Ziel entgegen: Dem Semmeringpass, dessen Überquerung mit einer Bahn damals die Welt veränderte.

Diese Bahn veränderte auch die kleine Welt des Bauerndörfchens im Schwarzatal, das mit einem Mal in der Weltöffentlichkeit stand. Mit der berühmten Wettfahrt der vier Preislokomotiven im Sommer 1851 als endgültigem Beweis dafür, dass Ghega’s Visionen, allen Expertenmeinungen zum Trotz, zur Realität geworden waren. Und diese Realität kann man überall bei einer Wanderung durch Payerbach finden – und genießen.

In 17 Stationen durchwandert der Besucher im ‚Ghega-Rundwanderweg‘ vom Bahnhof weg das historische Payerbach auf den Spuren, die Ghega und seine Bahn hinterlassen haben. Ein kleiner Prospekt hilft Ihnen dabei.

Viel Vergnügen dazu und vergessen Sie nicht, eine der Raststätten am Weg zu besuchen!

 

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