Kulinarik



  • Fotos: F. Zwickl

Die Semmeringbahn feierte das letzte Jahr ihr 170-jähriges Jubiläum und fährt und fährt und……sie fährt immer noch!

 

 

Nicht so schnell vielleicht, wie es die rastlose Zeit von heute gerne möchte, aber in alter Pracht und Herrlichkeit, wie sie Ghega einst geplant hatte. Ein Wunderwerk aus technischer Hochleistung und architektonischer Einfühlsamkeit – eingebettet in eine Landschaft, die auch die UNESCO veranlasste, diese Bahn 1998 zum Weltkulturerbe zu ernennen.

Payerbach, der Ort, wo die eigentlichen Bergstrecke hinauf zum Semmeringpass beginnt, hat es sich nicht nehmen lassen, das Andenken an Ghega und seine Mitstreiter durch die Wiederbelebung von zwei gewölbeartigen Räumen im ‚Schwarza-Viadukt‘ – dem ersten und längsten Talübergang der Semmeringbahn – mit einer einzigartigen multivisionellen Show über den Bau dieser Bahn zu wahren. In einer anschließenden Vinothek, können Weine aller Regionen, welche die Südbahn von Wien bis Triest durchfährt, verkostet werden und ergänzen damit als ‚Vino-dukt‚ das Gesamterlebnis für den Gast.  

Der Payerbacher ‚Gurgelkratzer‘ aus lange schon vergangenen ‚weinseligen‘ Zeiten rund um Payerbach oder der St. Laurent von den Burgundermachern aus Tattendorf bei Baden haben schon manchen Kenner begeistert.

Mit einem Wort:  DA FÄHRT DIE EISENBAHN DRÜBER!

Willkommen und eine gute Fahrt nach Payerbach-Reichenau



Der Platzhirsch in Payerbach!

Als Hotelier und Gastgeber des Payerbacher Hofes ist Heinz Hübner der „Hans-Dampf-in-allen-Gassen“ in der Payerbacher Gastronomie. Es gibt wohl nichts, was er nicht lösen könnte in seinem Betrieb. Und wenn notwendig in mehreren Sprachen und Charme-Tönen.

Dies schätzen seit Jahren nicht nur die Stammgäste des Musiker-Stammtisches jeden Dienstag oder die Besucher vieler Veranstaltungen, die der Payerbacherhof regelmäßig anbietet. Im wunderschönen Gastgarten oder in der Atmosphäre des hoteleigenen Weinkellers. Auch Seminarteilnehmer jeden Alters fühlen sich wohl hier bei ‚Heinz‘ und seiner bestens ausgebildeten Mannschaft, bei der sich jeder Gast wie zuhause fühlt.

Die Wohlfühl-Komponente steht auch ganz oben im Payerbacherhof. Mit seinen ‚Genießerzimmern‘, die großen Männern wie Sigmund Freud und Viktor Frankl gewidmet sind – oder mit dem neu gestalteten Wellnessbereich zum Loslassen von den hektischen Alltagssorgen.

Die Gäste genießen einfach das Flair dieser Landschaft, die schon Generationen von Künstlern zu Höchstleistungen inspiriert und gekrönten Häuptern als Kraftquelle gedient hat.

Sie sollten die „Genießerzimmer“ einmal ausprobieren!



Die Hanni vom Kreuzberg – Looslassen und Genießen!

Als Großmama Wurdak sich entschloss, ihrem „Hollhaus“ auf der Tauplitz den Rücken zu kehren und sich am Kreuzberg in Payerbach eine neue Aufgabe zu suchen, ahnte sie noch nicht, welches Juwel ihr da in die Hände gefallen war.

Das „Landhaus Khuner“, das sie 1959 erstanden hatte, war eines der letzten Werke von Adolf Loos, dem berühmten Architekten und Genussmenschen des „Fin de Siecle“ und ist heute das Ziel vieler Gäste und Gourmets. Nicht nur wegen der Architektur des Hauses, sondern auch der kulinarischen Besonderheiten wegen, die Hanni, die Enkelin, wie vorher schon Mutter Gerlinde, aus der Küche zaubert. Früher als Geheimtipp gehandelt, ist das Looshaus am Kreuzberg heute „in“ und lässt Genießern das Herz höher schlagen. Dank Adolf Loos und der Küche von Hanni Steiner-Sehn!*

Auf einen echten Feingspritzten  im Looshaus freuen sich schon Hanni und Norbert (Bruder und Co).

Ihr Kreuzberglamm müssen Sie einmal gekostet haben!

    



Herr Franz, der Bierbrauer!

Als „Zuagraster“ einst von Wien nach Payerbach gekommen, hat er sich zusammen mit Barbara, seiner „besseren Hälfte“, dem Brauen von Bier verschrieben und begeistert seither Einheimische und Gäste, die das „Rax-Bräu“ aus dem eigenen Brauhaus kennen und schätzen gelernt haben. Auch seine berühmten Schmankerln, die er immer Freitags im Gasthaus serviert und die er heute noch bei Gemeinde- oder Vereinsveranstaltungen anbietet, sind einfach Spitze!

Barbara will natürlich nicht nachstehen und hat in der Zwischenzeit daneben, im vormaligen „Extrazimmer“, ein eigenes Atelier eingerichtet, wo man ihr bei der Fertigung von modisch sehr kreativen Ponchos und Stolen aus Schafwolle zusehen kann. Und was Damen besonders lieben: Stück für Stück eine Einzelanfertigung!

Von Mai – Oktober stehen  für müde Wanderer und Musiker auch Zimmer zu vernünftigen Preisen zur Verfügung.

Eine prima Idee – meinen Viele – und freuen sich schon darauf!



  • Monntag bis Sonntag von 9.00 bis 18.00 Uhr, Dienstag Ruhetag.
  • http://www.zwieback.at
  • Kontakt: Familie Alber 0043/2666/52650

alber@zwieback.at … zwei Kisten, wie immer!

So oder so ähnlich würde der Kaiser an Ludwig Alber geschrieben haben, wenn es das Internet „seinerzeit“ schon gegeben hätte.

Als Hoflieferant des „Reichenauer Biskuit-Zwiebacks“ für das kaiserliche Schloss Wartholz in Reichenau waren die Albers bis nach Wien hinein bekannt geworden – und beliebt. Auch heute noch ist die Konditorei Alber in Payerbach am Ortsplatz Anlauf- und Treffpunkt der Feinschmecker des Oberen Schwarzatales. Ob es an Sonntagen – nach der Heiligen Messe –  die Kirchenbesucher sind oder Wanderer, die gerade über den Bahnwanderweg vom Semmering herunter, erschöpft einen Sessel suchen; Platz ist beim ‚Alber‚ da für jeden, der Muße und Entspannung sucht.

Die Familie Alber betreibt nun mit Heidi und Manfred  bereits in der fünften Generation ihre Konditorei und ist aus dem „süßen Leben“ von Payerbach nicht mehr wegzudenken. Warum denn auch?

Haben Sie schon die wunderbaren Brandteigkrapfen gekostet?



Die Burgundermacher aus Tattendorf!

Die Burgundermacher aus Tattendorf passen genau in unsere Zielvorstellungen. Die Zielvorstellungen des Payerbacher ‚Vinodukes‘. An der Südbahn gelegen wird in der Gegend ein herrlicher Rotwein produziert, der keinen Vergleich mit den Spitzenprodukten aus Frankreich, Spanien oder Italien zu scheuen braucht.

Das Weingut  Leopold Auer, einer der Spitzenwinzer aus Tattendorf ist gerade dabei, zusammen mit dem ‚Vinodukt‚ in Payerbach jene Sorten den Gästen schmackhaft zu machen, die schon in Klosterneuburg die Rotweine der Spitzenklasse dem sehr wählerischen Publikum präsentiert haben.  Der Pinot Noir oder der Sankt Laurent gehören genauso dazu, wie der Fragolino, ein Erdbeerwein, der besonders der Damenwelt  die Herzen höher schlagen lässt.

So sieht man also die große, weite Welt der Rotweine entlang der Südbahn wieder einmal so vorzüglich präsentiert und kann somit dem Kenner dieser Sorten das beste Zeugnis vermitteln.

Barriquekeller Auer

Auf geht’s nach Tattendorf.

Dem Ort wo die Rotweine (im besonderen die Burgunder), so vorzüglich schmecken!

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